Karneval im Rheinland – Von Köln bis Bonn sin mir dabei…


Links habe ich Biene Maja untergehakt, rechts singt mir ein Pirat lauthals ins Ohr. Im meinen Blickfeld befindet sich eine Gruppe Schaafe, Darth Vader und ein menschlicher Hydrant. Nein, das ist kein irrsinniger Traum, das ist Karneval und ich stelle wiederholt fest: Schunkeln macht irgendwie glücklich! Das sollte sich wirklich niemand entgehen lassen! 

Die fünfte Jahreszeit

Wenn man wie ich In Köln geboren ist, hat man das Karnevals-Gen vermutlich mit der Muttermilch aufgenommen. Für alle anderen ist es aber auch nicht schwer Fuß zu fassen. Die Gastfreundschaft der Rheinländer ist in den Karnevalstagen unübertroffen gut und sämtliche Klassiker des kölschen Liedgutes beinhalten sowieso irgendwo eine „lalalalaaalaaa“ Passage, die es auch Immis (so nennt der Kölner jeden, der nicht aus Köln kommt) erlaubt lauthals mitzusingen.

Kamelle, Strüßje und Bützje beim Straßenkarneval

Auf keinen Fall verpassen sollte man einen der zahlreichen Straßenumzüge im Karneval. Zu keiner anderen Zeit im Jahr wird die Straße von so vielen bunten und glücklichen Gesichtern gesäumt, die nach Kamelle (Süßigkeiten) und Strüßje (Blümchen) rufen. Aber Vorsicht es wird auch kräftig jebützt (geküsst). Die Außentemperaturen sind dabei eigentlich nebensächlich, denn ein Kölsch wärmt auch von innen. Legendär ist natürlich der Kölner Rosenmontagszug, aber auch Bonn, Brühl und sogar die kleinsten Dörfer haben zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag ihren Straßenkarneval, der einen Besuch wert ist.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Wenn der Rheinländer dann Karneval etwas zu viel gefeiert oder zu viel Geld in Kölsch investiert hat, dann kann er am Aschermittwoch all sein schlechtes Gewissen, seine kleinen Sünden und Verfehlungen dem sogenannten „Nubbel“ anhängen. Diese Puppe wird in vielen Kneipen und Orten am Ende der Karnevalszeit symbolisch verbrannt und somit geht die Session zu Ende.

Tipp: Wer sich all das nun nicht entgehen lassen will, der ist bei uns an der richtigen Adresse. Als waschechte Kölnerin gebe ich gerne Tipps rund um das karnevalistische Treiben. Mein Mann, selbst in Bonn geboren, kennt sich ebenfalls bestens aus. Und das Beste ist: das „Haus am See“ liegt genau zwischen Köln und Bonn und bietet somit die perfekte Unterkunft. Wer über Karneval bei uns ein Zimmer bucht, kommt zudem in den Genuss einer kölschen Leckerei…ganz typisch für Karneval.

 

Über den Autor

Geschrieben von Simone Busch

Mein Name ist Simone Busch und ich betreibe das kleine Bed & Breakfast "Haus am See" in Brühl, also genau zwischen Bonn und Köln. Aus meiner Freude am Reisen entstand die Idee auch Gäste in unserer schönen Region zu begrüßen. Weitere Information finden Sie auch auf Facebook und Google+.

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