Aller Anfang ist schwer – wie aus einer Baustelle unser Bed & Breakfast wurde

Vom ganz normalen Baustellenwahnsinn, einem großen Traum und endlich Licht am Ende des Tunnels

Ein eigenes kleines Bed & Breakfast zu eröffnen ist nicht nur unglaublich spannend, sondern leider auch sehr arbeitsintensiv. Seit mehr als drei Monaten planen, renovieren, sanieren und schwitzen wir nun schon für unseren Traum von der Selbstständigkeit.

Da fragt man sich unweigerlich hin und wieder: „Ob sich die ganze Mühe lohnt?“ Oder auch: „Was um alles in der Welt haben wir uns eigentlich dabei gedacht?“ Telefonkabel werden beim Ausgraben abgerissen, nicht eingezeichnete Sickergruben tauchen wie aus dem Nichts bei den Erdarbeiten auf, Parkplätze werden noch einmal neu gepflastert, bereits gestrichene Wände noch einmal aufgeklopft. Da hilft nur ein gutes Nervenkostüm und der unerschütterliche Glaube daran, dass am Ende schon alles gut wird.

Und tatsächlich: Nach vielen Wochen zwischen Verzweiflung, Erschöpfung und Vorfreude nimmt alles langsam Gestalt an, und es ergibt sich ein ungefähres Bild davon, was unsere Gäste bald erwartet.

Der große Arbeitsaufwand ist leider auch der Grund dafür, dass wir noch keine Zimmerfotos zeigen können. Die ersten entstehen aber in den nächsten Tagen, denn unser erstes Zimmer hat schon Tapeten und einen wunderschönen Holzboden bekommen. Alle drei Gästezimmer greifen das Thema See auf – schließlich befinden wir uns inmitten der wunderschönen Ville, und bis zum Berggeistsee sind es nur wenige Meter zu Fuß.

Den Fortschritt der Renovierungsarbeiten können Sie ab sofort hier nachlesen. Viel Spaß dabei – und bis bald im Haus am See!

Nachtrag 2026: Aus den drei Zimmern von damals sind inzwischen fünf Gästezimmer geworden, dazu kam 2025 unser Appartementhaus. Die Aufregung dieser ersten Wochen erinnert uns bis heute daran, warum wir das hier tun.